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USA Rees 2010
Eisen nächsten Trip an den Midwest ass fir den 22.8. - 7.9. geplangt.
Dobei fänken mir direkt mat der Schueberfouer zu Chicago un.
De Rescht vum Programm ass hei hannendrun
WANN DER INTERESSEIERT SIT, MELD IECH W.E.G ESOU SEIER WEI MEIGLICH BEi MER UN.
Wann genuch Lékt sech mellen, da machen mer eng Informatiounsversammlung, wou d'Rees dann definitif décidéiert gëtt.
Kontakt
Telefon: 269 173 32
GSM: 691 373 474
Email: usarees@haffren.lu
Mat menge beschte Gréiss
René Daubenfeld
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Provisorisches Programm
Tag 1 - Luxemburg – Schobermesse - Chicago
Gegen 5 Uhr morgens fahren wir mit dem Bus von Luxemburg nach Brüssel. Der Abflug der American Airlines Maschine ist gegen 11 Uhr vorgesehen und die Flugdauer Non-Stop nach Chicago dauert rund 9 Stunden, so dass wir gegen 13 Uhr dort ankommen werden. Nach der Erledigung der Einreiseformalitäten, warten unsere Reiseleiterin Julie und der Bus schon auf uns. Sobald wir das Flughafengelände verlassen haben, gibt es einen kleinen Snack und ein kühles Getränk wird auch nicht fehlen. Danach geht es aber richtig „lëtzeburgisch“ her. In der Tat besuchen wir die Schobermesse in Chicago die vom Luxembourg Brotherhood of America seit dem Jahre 1904 organisiert wird. Es war damals die grosse Liebe der Einwanderer zu ihrem Geburtsland, das dieses Fest entstehen liess und so wurde es mit der Zeit der Mittelpunkt des Luxemburgtums in den Staaten. Auch heute ist es der Treffpunkt der „Luxemburger“ aus der ganzen Gegend und so wird es mit grosser Sicherheit ganz interessant werden. Gegen Ende des Nachmittags fahren wir in die „Windy City“ Chicago hinein, unser Quartier für die zwei nächsten Nächte.
Tag 2 - Chicago - Lake & River Cruise - Chicago
Heute steht zuerst eine Fahrt mit dem Schiff auf dem Chicago River und dem Lake Michigan auf dem Programm. Auf diese Weise werden wir die Stadt von „innen“ betrachten und die Skyline vom Michigansee aus fotografieren können. Die Sicht auf die vielen Wolkenkratzer ist atemberaubend und schöne Fotos sind garantiert.
Nach der Landung machen wir einen kleinen Spaziergang auf der Michigan Ave, der bekannten Einkaufsstrasse von Chicago. Zum Mittagessen geht es ins Watertower Place. Hier sind über 100 Geschäfte auf 8 Stockwerke verteilt. Im Restaurant „Food Life“ sind mehrere verschiedene Küchen untergebracht. Die Wahl geht vom typischen Grill, über eine Pizzeria bis zum China Restaurant. Bezahlt wird beim Verlassen, mit einer Chip Karte, die man am Eingang bekommen hat. Nachdem wir uns so gut gestärkt haben, gehen wir in die Luft. In der Tat steht jetzt ein Besuch des Hancock Towers auf dem Programm. Mit dem Lift fahren wir auf die Aussichtsplattform, die sich auf dem 94. Stockwerk in einer Höhe von rund 300 Metern befindet. Bei gutem Wetter, kann hier bis zu 80 Meilen weit sehen aber vor allem, man kann Chicago von oben bewundern. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und wer will, kann entweder einkaufen gehen, einen Spaziergang zum Navypier machen und sich in das Nachtleben stürzen.
Tag 3 – Chicago – Kenosha – Port Washington
Nach dem Frühstück verlassen wir die „Windy City“ und fahren gen Norden. Unser erster Halt wir in Kenosha, Wisconsin sein wo wir uns ins Getümmel des amerikanischen Bürgerkriegs stürzen werden. In der Tat wurde hier ein brandneues Museum in Bezug auf diesen Krieg gebaut. Der Sezessionskrieg (auch Amerikanischer Bürgerkrieg) war der von 1861 bis 1865 währende militärische Konflikt zwischen den aus den Vereinigten Staaten ausgetretenen Südstaaten – der Konföderation – und den in der Union verbliebenen Nordstaaten. Ursache war eine tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Spaltung zwischen Nord- und Südstaaten, die vor allem in der Sklaverei Frage zu Tage trat. Die sich seit etwa 1830 verschärfenden Konflikte eskalierten schließlich zum Krieg, als die meisten Südstaaten als Reaktion auf die Wahl Abraham Lincolns zum US-Präsidenten aus der Union austraten. Die bewaffneten Feindseligkeiten begannen mit der Beschießung des Unions-Forts Sumter durch die Konföderierten am 12. April 1861 und endeten im Wesentlichen mit der Kapitulation der Nord-Virginia-Armee in Appomattox Court House am 9. April 1865. Die letzten konföderierten Truppen kapitulierten am 23. Juni 1865 in Texas.
Nach diesem interessanten Besuch besteigen wir wieder den Bus und schon nach einer Stunde sind wir an unserem heutigen Ziel, der Ortschaft Port Washington. Nach der Einquartierung im Hotel haben Sie Gelegenheit einen Spaziergang über das Hafengelände zu machen und die Seele baumeln zu lassen. Der Abend steht zur freien Verfügung.
Tag 4 - Port Washington – Dacada – Fredonia – Waubeka – Town Belgium – Port Washington
Das Ozaukee County war eine Hochburg der Luxemburgischen Auswanderung. Hier in Port Washington wurde unter massgeblicher Beteiligung aus Luxemburg der bekannte Leuchtturm restauriert, den wir dann sofort nach dem Frühstück besuchen werden. Zwischen 1857 und 1861 wurde der Leuchtturm übrigens von einer Familie Schommer aus Koerich bedient.
Danach steigen wieder in den Bus, um unter der Führung und in Begleitung von unseren amerikanischen Freunden die Gegend zu erkunden. So besuchen wir die Ortschaften Lake Church, Dacada und Belgium, wo in der Nähe die neue Ortschaft „New Luxemburg“ und das Luxemburgisch-Amerikanische Kulturzentrum gebaut wird. Auch die Stone Hill School in Fredonia steht auf dem Programm. Hier hat der Vater des Flag Days, Bernard Cigrand als Lehrer gewirkt. Seine Eltern stammten aus Burglinster und er wird als der Vater des Feiertages zu Ehren der amerikanischen Flagge (14. Juni) angesehen. Danach geht es nach Waubeka ins American Flag Museum. Hier steht die Büste von Bernard Cigrand vor dem Museum. Das Abendessen werden wir zusammen mit der Luxemburger Kolonie einnehmen.
Tag 5 - Port Washington – House on the Rock - Dubuque
Heute verlassen wir den Lake Michigan und die Reise geht weiter nach Westen gemäss dem Moto der Pioniere „Go West Young Man“. Gegen Mittag steht ein touristischer Höhepunkt auf dem Programm. In der Gegend von Spring Green in Wisconsin werden wir das weltbekannte „House on the Rock“ besuchen. Dieses, vom Architekten Alex Jordan Jr. erbaute Haus thront hoch über dem Wyoming Valley auf einem Felsen. Aber besonders das Haus selbst ist auf seine Weise sehenswert. Jedes seiner 14 Zimmer, oder besser gesagt Säale, beherbergt ein anderes Thema. Da gibt es alte Waffen, eine Sammlung von Musikmaschinen, Modelle von Flugzeugen, 250 Puppenhäuser, Artikel aus der Welt des Zirkus usw. Eine der Hauptattraktionen ist das Karussell mit seinen 20.000 Glühbirnen und den 269 Holzfiguren unter denen kein einziges Pferd ist. Sein Wert wird auf 4,5 mio Dollar geschätzt. Nach einem mehrstündigen Aufenthalt geht es weiter nach Westen über den Mississippi bis nach Dubuque in Iowa. Die Stadt wurde damals als Schlüssel zu Iowa betrachtet und so fanden auch viele Luxemburger hier ihre erste Bleibe. Unser Quartier für die zwei nächsten Nächte werden wir in einem typischen Bed & Breakfast House nehmen. Nach der Einquartierung fahren wir zum Hafen und machen einen Ausflug, nebst Abendessen auf einem Mississippi Dampfer. So gleiten wir gemächlich auf den Wogen des „Old Man River“ dahin und mit etwas Phantasie können wir Tom Sawyer und Huckleberry Finn auf einer der zahlreichen Inseln im Fluss erblicken!! Wir werden aber nicht alleine auf dem Schiff sein, denn normalerweise werden wir von unseren amerikanischen Freunden aus der Gegend begleitet. Bei der Rückfahrt in den Hafen von Dubuque gibt es noch einen schönen Sonnenuntergang gratis hinzu.
Tag 6 - Dubuque – Cascade – Dyersville – Luxemburg – Balltown - Dubuque
Sofort nach dem Frühstück geht es nach Cascade, wo wir zuerst die Kirche besuchen werden. Was es sich mit dieser Kirche auf sich hat, behalten wir uns als Überraschung vor! Cascade ist aber auch der Geburtsort von Urban „Red“ Faber einem berühmten Baseballspieler, der in die Hall of Fame des Baseball aufgenommen wurde und dessen Vorfahren aus Luxemburg stammten. Ein kleines Museum ist ihm und der Geschichte des Ortes gewidmet.
Danach geht es nach Dyersville. Hier werden wir zuerst die St. Xaverius Basilika besuchen, die im Jahre 2001 zum Preis von 700.000 Dollars restauriert wurde. Dann besteht die Möglichkeit für die Ahnenforscher sich in den Archiven der Historical Society umzusehen. Traditionsgemäss ist dies auch der Treffpunkt mit den „Luxemburgern“ aus der Umgegend. Nach dem Mittagessen geht es, wenn es die Zeit erlaubt, in die Antique Plaza Mall wo wir vielleicht das eine oder andere Schnäppchen machen können.
Dann geht es weiter bis nach Luxemburg, Iowa. Hier werden wir es natürlich nicht versäumen ein Foto vor dem schönen Ortsschild zu machen.
Zum Schluss des Tages fahren wir weiter nach Balltown. Hier stand bis zum 24.12.2007 das älteste Restaurant aus Iowa. Leider wurde das Gebäude an diesem Tag ein Raub der Flammen und verbrannte komplett. Danach wurde es aber wieder komplett aufgebaut und die Eröffnung fand Anfangs Juni 2008 statt. Am 24.10. 2008 schlug das Schicksal aber nochmals zu und das Anwesen verbrannte wieder. Die Familie gab aber nicht auf und mit der Unterstützung der Einwohnerschaft aus der Gegend wurde es wieder aufgebaut. Die Vorfahren des jovialen Besitzers Mike Breitbach kamen aus der Gegend von Trier und er selbst war auch schon in Luxemburg. Besonders freut es ihn, wenn wir vor oder nach dem Essen einige Lieder zum Besten geben! Nach dem Abendessen kehren wir wieder nach Dubuque zurück.
Tag 7 –Dubuque – Saint Joseph – West Bend – Fort Dodge
Heute verlassen wir vorläufig den Mississippi und fahren weiter westwärts nach Iowa hinein. Gegen Mittag werden wir in Fort Dodge eintreffen und nach der Einquartierung im Hotel geht es weiter über Saint Joseph nach West Bend, wo wir die Gelegenheit haben die bekannte Grotto of the Redemption zu besichtigen. Hier hat der deutschtstämmige Priester Paul Mathias Dobberstein neun einzelne Grotten errichtet, die jede eine Szene aus dem Leben Christus wiedergibt. Für den Laien wird die Grotte durch die wertvollen und in allen schillernden Farben Steine interessant. Dobberstein hat diese aus allen Teilen der Vereinigten Staaten zusammen getragen und so finden man versteinertes Holz, Fossilien, Stalaktiten, Calcite, Quartz Kristalle, Jasper, Malachite und andere geologische Wunder.
Hier ist ebenfalls eine Zusammenkunft mit der Luxemburger Kolonie vorgesehen. Und wer weiss, vielleicht wird man uns auch zeigen wie man „Letzebuerger Zosiss“ in Amerika macht.
Tag 8 – Fort Dodge – Earling – Lincoln
Heute geht es über den Missouri nach Nebraska. Bevor wir aber dorthin gelangen machen wir noch einen Stop in Earling wo wir wieder auf Landsleute treffen werden. Danach überqueren wir den Missouri und gelangen in den „Cornhusker State“, so wird Nebraska nämlich genannt.
Unser Quartier werden wir in Lincoln, der Hautpstadt von Nebraska nehmen. Das Hotel liegt im historischen Zentrum, nahe am bekannten Haymarket eines der ältesten Viertel von Lincoln. Früher standen hier Lagerhäuser und Industrien. In den letzten Jahrzehnen hat sich das Viertel aber gewandelt und heute findet man hier eine Vielzahl von Restaurants, Geschäften, Theater usw. Der Abend steht zur freien Verfügung.
Tag 9 – Lincoln – Bellwood – Columbus – Remsen – Le Mars
Heute bleiben wir fast den ganzen Tag in Nebraska. Zuerst geht es nach Norden an den bekannte Platte River. Die Gegend um Bellwood und David City im Butler County wurde früher „The Luxemburg Settlement“ genannt. Laut Nicolas Gonner in „Die Luxemburger in der neuen Welt“ lebten gegen 1889, mehr als 50 Luxemburger Familien in dieser Gegend. Die ersten Ansiedler aus Luxemburg kamen im Jahre 1870 hierher. Es waren dies die Familien Meysenburg-Dehner und Demuth-Meysenburg aus Sandweiler und verschiedene ihrer Verwandten. In den Jahren danach kamen weitere Familien aus Luxemburg hinzu. Viele von ihnen waren schon einige Jahre vorher ins Land gekommen und hatten sich anfänglich im Osten von Iowa in der Gegend von Saint Donatus und Cascade niedergelassen. Unser Treffpunkt mit den „Luxemburgern“ aus der Gegend wird die Presentation Church bei Bellwood sein. Wir waren letztes Jahre die erste Reisegruppe aus Luxemburg die hier angehalten hat und auch dieses Jahre freuen sie sich wieder auf unser Kommen. Zum Mittagessen geht es in nahegelegene Columbus und danach schnurstracks nach Norden, zurück nach Iowa. Nach der Einquartierung im Hotel in Le Mars, werden wir nach Remsen fahren wo die Luxemburg Heritage Society of Iowa das Abendessen für uns auftischen wird und ich bin sicher, dass sich wieder eine grosse Anzahl von „Luxemburgern“ einfinden wird. Nach dem Abendessen und einem gemütlichem Plausch mit unseren Freunden aus den Plymouth und Sioux Counties geht es dann wieder zurück nach Le Mars.
Tag 10 Le Mars – Remsen – Heron Lake,MN – New Ulm
Heute verlassen wir Iowa und werden nach Minnesota reisen. Bevor wir das Sioux County verlassen machen wir noch einen kurzen Abstecher nach West Saint Donatus. Im Jahre 1871 kamen 13 luxemburgische Familien aus Saint Donatus im Osten Iowas mit dem Planwagen nach diesem Ort um hier zu siedeln. Die Siedlung ist heute verschwunden und eine Gedenkplatte erinnert an die Pioniere.
Unser erster Halt in Minnesota wird Heron Lake sein wo wir vom Polizeichef der Stadt Windom in Gewahrsam genommen werden. Aber keine Angst, Jeff Shirkey hat Vorfahren aus Luxemburg und so werden wir mit offenen Armen empfangen. Er, Steve Stirn und Michael Kirchmeier werden ein Barbecue für uns im Stadtpark der Stadt organisieren. Alle drei haben natürlich Vorfahren aus Luxemburg und sie werden versuchen unser Kommen in der Luxemburger Kolonie bekannt zu machen. Nach diesem gemütlichem Beisammensein, geht es weiter nach New Ulm. Auch hier werden wir auf unsere Landsleute treffen. In der Tat hat Terry Sveine, der Manager des lokalen Tourismus Büros Vorfahren aus Luxemburg und so werden wir mit offenen Armen empfangen. Hier in New Ulm fanden im Jahre 1862 heftige Indianeraufstände statt, in denen auch Luxemburger mit verwickelt waren. Wer kennt sich nicht die Geschichte vom „Dommeldinger Märie“, die in einem Keller auf dem Pulverfass sass als draussen die Kämpfe tobten. Terry Sveine macht sich immer eine Ehre daraus eine Stadtrundfahrt mit uns zu machen und uns die Sehenswürdigkeiten seiner Heimatstadt zu zeigen. Der Abend wird mit einer Grill-Party ausklingen, zu der sich auch die Mitglieder des neugegründeten Vereins „Luxembourg Heritage Society of Southern Minnesota“ einfinden werden. Für die musikalische Untermalung wird Gene Bertrand auf seiner Konzertina sorgen.
Tag 11 – New Ulm – Sleepy Eye – Sanborn – Morton – New Ulm
Nach dem Frühstück fahren wir ins Depot Museum in Sleepy Eye. Dort werden wir von Judy Beech und ihren Freunden empfangen, ihr Urgrossvater war Peter Geschwindt aus der Gegend von Echternach, einer der Pioniere von Sleepy Eye. Sie und ihre Mannschaft werden uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigen, darunter das Depot Museum, die Kirche und die Statue zu Ehren des Indianerhäuptlings Ish Tak Ha Bah = Sleepy Eye.
So gelangen wir im Laufe des Nachmittags in die Gegend von Sanborn und tauchen weiter in die Pionierzeit ab. In der Tat werden wir das Sod House Museum besuchen. Hier hat der Farmer Stan McCone in den Jahren 1987-88 mehrere Gebäude mit Rasenstücken errichtet, genauso wie sie die Pioniere vor mehr als 100 Jahre erbauten. Diese Grassodenhäuser wurden bei der Besiedlung der Prärie häufig als billige erste Behausung genutzt, da es hier oftmals kein leicht erreichbares Holz oder Steine als Baustoff gab. Da der Homestead Act besagte, dass man Land auch alleine dadurch erwerben konnte, indem man dort eine Behausung baute und das Land fünf Jahre lang kultivierte, fungierten Grassodenhäuser in der nordamerikanischen Prärie oftmals als die Keimzelle eines Grundbesitzes. Das dicke und vergleichsweise tiefe Wurzelwerk der Präriegräser gab den Wänden guten Halt. Diese boten zwar eine gute Isolation, hielten das Raumklima jedoch eher feucht. Danach geht es zurück nach New Ulm wo Sie die Stadt nach Ihrem Gutdünken erkunden können. Der Abend steht zur freien Verfügung.
Tag 12 – New Ulm – Luxemburg – Collegeville – Saint Cloud
Heute geht es weiter Richtung Norden und über Watkins erreichen wir die Ortschaft Luxemburg , wo einen kurzen Stop machen werden. Ein Foto vor dem „Luxemburg Milestone“ darf natürlich auch nicht fehlen. Zum Mittagessen geht es nach Collegeville wo wir die Saint Johns Abtei und Universität besuchen werden. Diese Abtei feierte 2006 das 150. jährige Jubiläum der Ankunft der Benediktiner Am 2.5.1856 kamen 5 Mönche von der St. Vincent Abtei in Pennsylvania hier in die Gegend an. Heute findet man hier u.a. ein Benediktiner Kloster und eine Universität. Was uns aber besonders interessiert ist die neue handgeschriebene Bibel die die Mönche im Begriff sind erstellen zu lassen. Wer will, kann eine Kopie dieser Bibel zu Subskriptionspreis von 115.000 $ reservieren lassen. Achtung es werden nur 360 Exemplare gedruckt !
Hier im Stearns County fanden viele Luxemburger eine neue Heimat und darum gibt es auch heute noch hier eine grössere Gemeinschaft von ihnen. Bevor wir nach unserem heutigen Quartier in Saint Cloud kommen erreichen wir das Stearns County Museum wo wir einige „Luxemburger“ treffen werden. Hier kommen die Ahnenforscher wieder auf ihre Kosten. Wer möchte kann auch Shopping im nahe gelegenen Wal-Mart machen.
Am Abend sind wir zu einer Party mit den Mitglieder der Luxemburger Kolonie aus der Gegend eingeladen, die durch die sympathische Gretchen Leisen zusammen getrommelt wurden.
Tag 13 – Saint Cloud – Mall of America – Rollingstone - La Crosse
Nach dem Frühstück besuchen wir zuerst den Clemens und Munsinger Gärten, die um diese Zeit in voller Blütenpracht erstrahlen.
Zum Mittagessen geht es in die Gegend der Twin Cities Minneapolis-Saint Paul. Hier in Bloomington werden wir die Mall of America besuchen, die mit 40 Millionen Besuchern pro Jahr das meistbesuchte Einkaufszentrum der Welt ist und eine Fläche von 390.000 m2 hat. Die Größe ist für europäische Verhältnisse beeindruckend. In der Mitte des Komplexes befindet sich ein kleiner Vergnügungspark mit Achter- und Wildwasserbahn. Ferner gibt es ein Aquarium (Underwater World), ein Kino mit 14 Sälen, ein Lego Imagination Center, ein Dinosaurier Museum, Diskotheken und einen NASCAR Simulator. Nebenbei laden mehr als 520 Ladengeschäfte zum Einkauf ein. In der Mall arbeiten ca. 12.000 Personen.
Nach diesem mehrstündigen Aufenthalt geht es weiter nach Süden am Mississippi entlang bis nach La Crosse. Der Abend steht zur freien Verfügung aber ich bin sicher, dass sich einige Mitglieder der Luxembourg/American Descendant Society of La Crosse einfinden werden um mit uns zu plaudern.
Tag 14 – La Crosse – Rollingstone – Elba – Caledonia – Brownsville – La Crosse
Nach dem Frückstück geht es zuerst nach Rollingstone ins Luxemburg Museum, wo uns Frau Jean Kalmes und ihre Mannschaft begrüssen werden. Die Ortschaft Rollingstone wurde gegen 1855 von einem Kontigent Luxemburger gegründet und hat die luxemburgische Traditionen bis heute bewahrt. In dem früheren Gemeindehaus hat man mehr als 1.000 Artikel aus Luxemburg ausgestellt um die Verbindungen mit Luxemburg zu untermauern. Zum Mittagessen geht es nach Elba in die Gegend von Elba zum Marnach Haus. Dieses Haus wurde im Jahre 1858 von luxemburgischen Einwanderern gebaut und steht seit 1978 im National Register of Historic Places. In den Jahren 1991-1993 wurde es unter massgeblicher Hilfe aus Luxemburg renoviert. Zum Apperitif geht es nach Elba in die Mauer Tavern und danach ins Elba House zum Mittagessen. Die Familie Mauer kam übrigens aus der Gegend von Flaxweiler.
Nach dem Mittagessen geht es weiter nach Süden in eine weitere Hochburg der Luxemburger. Zuerst machen wir einen kurzen Stop in La Crescent um unseren lokalen Reiseführer Dave Bissen an Bord zu nehmen. So fahren wir weiter bis nach Caledonia wo wir dem historischen Museum einen Besuch abstatten werden. In den angrenzenden Archiven kommen die Ahnenforscher dann wieder auf ihre Kosten. Danach geht es nach Brownsville, wo wir unseren Durst im Bissen Inn stillen können. Das Bissen Inn ist eine typische amerikanische Gastwirtschaft wo sich die Fischer treffen. Nach einigen Drinks geht es zurück nach La Crosse. Der Abend steht zur freien Verfügung.
Tag 15 – La Crosse - Saint Donatus – Dubuque
Auch heute folgen wir dem Lauf des Mississippi nach Süden und verlassen Minnesota um wieder nach Iowa zu gelangen. Bevor wir aber wieder den Mississippi überqueren machen wir Halt in Potosi wo wir in der kleinen Brauerei bei einem tpyischen Wisconsin Lunch zu Mittag essen. Ein kühles Bierchen am Tresen der Braustube darf natürlich auch nicht fehlen. Unser eigentliches Ziel von heute ist das bekannte Saint Donatus „Little Luxembourg in the USA“. Zuerst quartieren wir uns aber wieder in Dubuque ein. So erreichen wir Saint Donatus gegen 17 Uhr und haben noch etwas Zeit um uns das Pfarrmuseum, den Friedhof und die Kirche anzusehen. Wer möchte kann aber sofort an die "Wasserstelle" an den Tresen bei Kalmes gehen. In Saint Donatus wird die Erinnerung an Luxemburg noch immer ganz hochgehalten und die Ortschaft gehört zu den typisch Luxemburgischen Siedlungen in den USA. Viele Häuser der Ortschaft zeichnen sich durch die Luxemburger Steinbauweise aus, die außergewöhnlich ist in einem Land, in dem die Holzbauweise vorrangig ist. Von allen Luxemburgischen Siedlungen in den USA ist es außerdem die einzige, wo der gesamte historische Dorfkern in Steinbauweise errichtet worden ist. Wer will kann auch den malerisch gelegenen Kreuzweg, der 1861 unter der Leitung von Pfarrer Michael Flammang aus Koerich gebaut wurde, bis zur „Bildchen“-Kapelle hinaufsteigen.
Danach geht es aber im Kalmes Restaurant hoch her, denn die Luxemburger Kolonie wird sich in grosser Zahl einfinden um mit uns zu feiern und sich zu unterhalten. Zum Schluss des Tages fahren wir wieder nach Dubuque zurück.
Tag 16 – Chicago - Brüssel
Heute gilt es leider die Koffer für den Transatlantikflug vorzubereiten. Gegen 10 Uhr steigen wir ein letztes Mal in den Bus der uns zum Flughafen O’Hare (Terminal 3) bringen wird. Der American Airlines Flug 88 wird gegen 17 Uhr abheben.
Tag 17 – Brüssel - Luxemburg
Nach dem Nachtflug werden wir gegen 8 Uhr morgens in Brüssel ankommen. Dort wartet auch schon der Bus auf uns, so dass wir gegen Mittag wieder in Luxemburg sein werden.
| Sehenswürdigkeiten im Programm |
Chicago Luxemburger Schobermesse
Combined Lake and River Boat Tour in Chicago
Kenosha Civil War Museum
Port Washington Light Tower
Stoney Hill School, Waubeka, Wisconsin
Flag Museum, Waubeka
Ozaukee County Tour
Luxembourg-American Cultural Center, Belgium
House on the Rock, Spring Green
Dubuque Mississippi cruise
Dyersville Historical Society + Saint Francis Basilica
Antique Plaza Mall, Dyersville
Cascade Red Faber Museum
Grotto of the Redemption, West Bend, Iowa
Higgins Memorial in Columbus, Nebraska
West Saint Donatus Historic Site
New Ulm City Tour mit Hermann Monument
Depot Museum, Sleepy Eye, Minnesota und Häuptling Sleepy Eye Statue
Sod House Museum, Sanborn, Minnesota
Saint John’s Abbey, Collegeville, Minnesota
Hill Monastic Library mit Ausstellung über die neue handgeschriebene Bibel
Stearns Co Heritage Museum, Saint Cloud, Minnesota
Clemens & Munsinger Garden, Saint Cloud
Mall of America, Bloomington, Minnesota
Luxembourg Heritage Museum, Rollingstone, Minnesota
Marnach House in der Gegend von Elba,MN
Houston County Museum, Caledonia, Minnesota
Gonner Denkmal auf dem Mt Calvary Friedhof in Dubuque
Saint Donatus, Iowa Pfarrmuseum und Kirche
| Treffen mit den Nachkommen der Auswanderer |
Schobermesse, Chicago
Ozaukee County Tour,
Abendessen in Town Belgium,Wiscons
Dubuque und Jackson Co tour (Dyersville, Cascade, Luxemburg)
Abendessen in Balltown, Iowa
Grotto of the Redemption, West Bend, Iowa und Mittagessen
Mittagessen in Earling, Iowa
Treffen bei der Presentation church, Bellwood, Nebraska
Abendessen in Remsen, Iowa
Mittagessen in Heron Lake, Minnesota
Abendessen in New Ulm, Minnesota
Depot Museum und Mittagessen in Sleepy Eye, Minnesota
Party in Saint Cloud, Minnesota
Treffen im Museum in Rollingstone
Rundfahrt mit Marnach Haus, Caledonia und Brownsville
Saint Donatus, Parish museum
Abschlussparty im Kalmes Restaurant in Saint Donatus









